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Digital-Management für die GrimmHeimat

Regionalmanagement erhält Förderung

Region Kassel. "Auch im Tourismus spielt die Digitalisierung eine immer größere Rolle – allerdings gibt es hier gerade im ländlichen Tourismus noch ziemlich Luft nach oben", stellt Vizelandrat Andreas Siebert bei der Übergabe eines Förderbescheides an das Regionalmanagement Nordhessen fest. Damit bei den touristischen Arbeitsgemeinschaften vor Ort "die richtigen Entscheidungen und auch die notwendigen Weiterbildungsmaßnahmen getroffen werden können, ist ein umfassendes Digital-Management erforderlich", so Siebert weiter. Ein solches Digital-Management für die touristische Außendarstellung wird jetzt mit Hilfe von Fördermitteln des Bundes von der GrimmHeimat unter dem Dach des Regionalmanagements entwickelt.

Auf dem Foto sieht man von links nach rechts Peter Nissen (Servicezentrum Regionalentwicklung), Vizelandrat Andreas Siebert, Johanna Bähr (Projektmanagerin Touristik Regionalmanagement Nordhessen) und Ute Schulte (Geschäftsleitung Regionalmanagement Nordhessen).

"Wir arbeiten in der GrimmHeimat seit 2005 mit einem Webseitennetzwerk, das wir 2018 umfassend erneuert haben", informiert GrimmHeimat-Verantwortliche Ute Schulte. Allerdings gäbe es immer noch nicht alle Daten in einem einheitlichen Dateiformat und auch die Möglichkeit, online buchbare Angebote einzustellen, "kann noch besser genutzt werden", so Schulte weiter. Auch bei der Gästekarte "MeineCardPlus" gäbe es nur Optimierungschancen für die Nutzung auf Smartphones.

Schulte: "Was wir auf jeden Fall benötigen, ist eine Strategie, die die touristischen Daten in einer einheitlichen Form organisiert, strukturiert und speichert, um so den Zugriff auf sie und ihre Verwaltung effizient zu ermöglichen". Es bestehe außerdem ein großer Bedarf an dezentralen Workshops mit den jeweiligen touristischen Akteuren aus den Tourist-Informationen und den kommunalen Verwaltungen. "Bedarf haben wir auch an einer strukturierten Weiterbildung und Schulung, damit man auch intern nach dem Schneeballsystem qualifizieren kann", berichtet Schulte.

98.813 Euro erhält das Regionalmanagement für diese Aufgabe, die insgesamt rund 152.000 Euro kosten wird.

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