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Stadtmauer Trendelburg

Zweiter Sanierungsabschnitt kann beginnen. Landkreis unterstützt die Stadt mit Fördermitteln aus der Dorfentwicklung

Trendelburg. Der Erhalt der historischen Stadtmauer in Trendelburg geht weiter. Nachdem vor drei Jahren bereits 127.796 Euro aus Fördermitteln der Dorfentwicklung in die Sanierung eines ersten Teilstücks geflossen sind, hat der Landkreis Kassel nun weitere 86.877 Euro bewilligt. Somit können die 2017 begonnenen Instandhaltungsarbeiten an einem weiteren Abschnitt fortgesetzt werden.

Besonders dringend ist der Sanierungsbedarf an einem etwa zehn Meter langen Teilstück im Bereich Steintor

"Ich freue mich, dass wir nun auch den zweiten Antrag der Stadt Trendelburg bewilligen konnten", betont Vizelandrat Andreas Siebert. Durch diese Investition, der auch die Landesdenkmalpflege zugestimmt hat, werde ein weiterer Abschnitt der historischen Stadtmauer dauerhaft gesichert. "Für Trendelburg, das erfolgreich auf Tourismus setzt, ist der Erhalt des historischen Erbes auch eine Investition in die Zukunft", so Siebert. Mit der Sanierung setze die Stadt einen weiteren Baustein für eine nachhaltige touristische Entwicklung.

"Nachdem der erste Abschnitt der Sanierungsarbeiten inzwischen erfolgreich abgeschlossen ist", erläutert Bürgermeister Martin Lange, "werden wir jetzt den zweiten Abschnitt am Steintor in Angriff nehmen." Besonders dringend sei der Sanierungsbedarf an einem etwa zehn Meter langen Teilstück, in dem die Stadtmauer die höher gelegenen Bereiche der Altstadt stützt und auch als Fundamentmauer der oberhalb gelegenen Wohnbebauung dient.

So soll es aussehen. Ein Bild vom bereits abgeschlossenen ersten Sanierungsabschnitt. Hier wurden lose Steine, Fehlstellen und weiche Sandmaterialien bereits ersetzt.

Insgesamt hat der Sanierungsbereich eine Gesamtlänge von 25 Metern. "Wir profitieren jetzt von den Erfahrungen, die wir bereits gemacht haben", betont Lange. Vorgesehen ist, lose Steine, Fehlstellen, weiche Sandmaterialien zu ersetzen. Größere Hohlräume sollen verpresst werden. Weiterhin ist eine rückseitige Verankerung mit Ankerpfählen in diversen Bereichen vorgesehen, die über Versuchsbohrungen festgelegt werden müssen.

Mit der Ausarbeitung der Planung für die Instandsetzung der Stadtmauer wurde das Ingenieurbüro Baller aus Ahnatal beauftragt. Die Kosten für den zweiten Sanierungsabschnitt belaufen sich auf rund 140.000 Euro.

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