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Kreis-Kulturstiftung unterstützt Volksbühne Bad Emstal

Bad Emstal. Die Kulturstiftung des Landkreises Kassel unterstützt eine Lesungs-reihe der Volksbühne Bad Emstal mit 5.000 Euro. "Die Volksbühne will mit Lesungen aus dem Buch "Adressat unbekannt" von Katherine Kressmann-Taylor Stellung gegen Antisemitismus, Rassismus und Ausgrenzung beziehen – leider ist das heute wieder wichtig geworden", informiert Vizelandrat Andreas Siebert. "Adressat unbekannt" ist ein Briefroman aus den dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts, der das Ende einer deutsch-amerikanischen Freundschaft zweier Geschäftsleute zu Beginn der Nazi-Herrschaft in Deutschland behandelt.

Auf dem Foto sieht man von links nach rechts Pfarrer Stefan Kratzke, Lothar Neumann (1. Vorsitzender Volksbühne Bad Emstal), Antje Hörl (Regisseurin), Vizelandrat Andreas Siebert und Wilfried Wehnes (Vorstand Kulturstiftung des Landkreises Kassel) vor der Kirche in Balhorn.

"Wir wollen mit den Lesungen Menschen erreichen, die den Geist der Demokratie leben und ihn verteidigen", betont der Erste Vorsitzende der Volksbühne Lothar Neumann. Die szenischen Lesungen sollen "möglichst viele Mitbürgerinnen und Mitbürger zum Nachdenken anregen und zum aktiven Einsatz für unsere freiheitlichen Grundwerte auffordern", so Neumann weiter. Zielgruppe seien auch Schülerinnen und Schüler. "Junge Menschen nehmen Demokratie als etwas Selbstverständliches wahr – das man sich für den Erhalt von Demokratie einsetzen muss, wird häufig noch nicht ausreichend vermittelt", sind sich Siebert und Neumann einig.

Die Premiere der Lesereihe findet am 9. November 2019 um 20.00 Uhr in der Landeskirche Bad Emstal-Balhorn statt. Weitere Lesungen sind am 16. und 17. November ebenfalls in der Landeskirche Balhorn. Darüber hinaus sind bereits weitere Termine in Istha, in Wolfhagen und Hofgeismar-Hümme im nächsten Jahr vorgesehen.

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