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Neue Mensa und mehr Platz für die Betreuung

Grundschule in Obervellmar wurde für 1,1 Millionen Euro mit einem Anbau erweitert

Vellmar. Die Stadt Vellmar und der Landkreis Kassel haben rund 1,1 Millionen Euro in die Erweiterung der Grundschule in Obervellmar investiert. "Für Unterricht, Betreuung und eine Mensa haben wir gemeinsam mit der Stadt Vellmar und mit Hilfe des Kommunalen Investitionspakets 1 einen Anbau errichten lassen", informierte Landrat Uwe Schmidt.

Auf dem Foto sieht man von links nach rechts Achim Mathusek (Fachbereich Schulbetreuung Stadt Vellmar), Schulleiterin Christina Kaiser, Landrat Uwe Schmidt (vorn), Architekt Michael Pleßmann (hinten), Ralf Franke (Fachbereich Schulen des Landkreises Kassel/Stadtverordnetenvorsteher Stadt Vellmar), Bürgermeister Manfred Ludewig, Nesat Kaban (Bauleiter), Stephan George (Fachbereichsleiter Innere Verwaltung Stadt Vellmar) und Friedhelm Nentwich (Fachbereich Immobilienmanagement Landkreis Kassel).

Notwendig wurde der Anbau wegen der steigenden Schülerzahlen, vor allem aber wegen der hohen Nachfrage bei der Nachmittagsbetreuung. "Durchschnittlich 80 Prozent der Eltern im Landkreis nehmen das Angebot der Nachmittagsbetreuung an den Schulen wahr", berichtete der Landrat. "Wir sind da in der Verantwortung." Eine Reihe von weiteren Investitionen an anderen Grundschulen im Landkreis sei bereits geplant oder im Bau.

"Da wir den Bedarf im Bereich Betreuung genauso sehen wie der Landkreis und das ja auch eine Aufgabe für die Kommune ist, haben wir uns mit der Hälfte der Kosten beteiligt", ergänzte der Vellmarer Bürgermeister Manfred Ludewig, der sich für die Unterstützung aller Parteien in der Vellmarer Stadtverordnetenversammlung für die Finanzierung der Baumaßnahme bedankt.

Schulleiterin Christina Kaiser unterstrich die Bedeutung des Anbaus für die Schule: "Über 180 unserer 210 Kinder gehen in die Nachmittagsbetreuung und mehr als 150 Kinder essen täglich in der Schule."

Die frühere Mensa war in einem zu kleinen, ehemaligen Klassenraum untergebracht, weshalb das Mittagessen nur gruppenweise in Schichten eingenommen werden konnte. Und auch die Unterbringung der Betreuungsangebote in extra aufgestellten Containern stellte keine Dauerlösung dar.

Die Bauarbeiten hatten einen schweren Start, da sowohl bei der Gründung für den Anbau wie auch wegen einer Klärung von eventuell vorhandenen Kampfmitteln aus dem Zweiten Weltkrieg und bei der Kanalsituation ungeplante Herausforderungen auftraten.

"Wir sind froh, dass wir die Baumaßnahme dann mit Unterstützung aller Beteiligten nach rund 15 Monaten so fertigstellen konnten, dass die Mensa und die Betreuungsräume ab August 2019 genutzt werden können", ist Architekt Michael Pleßmann erleichtert.

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